Interne Schulordnung

 

 

 INTERNE SCHULORDNUNG - Schuljahr 2016-17

 

ART. 1

 

In Bezug auf die Aufsicht der Schüler während der Schulzeit gelten folgende Regeln:

Die Schule öffnet um 7.30 Uhr ihre Tore. Die Studenten/ Studentinnen halten sich bis 7.40 Uhr im Erdgeschoß der Schule auf und gehen dann in die Klassen. Auch die Professoren sind 5 Min. vor Unterrichtsbeginn in den jeweiligen Klassen. Wenn nach einer Unterrichtseinheit ein Klassenwechsel notwendig ist, so erfolgt dieser in Ruhe und ohne Verzögerung.

Bei Verspätungen kann der Schüler nur mit Erlaubnis des Direktors oder des unterrichtenden Lehrers den Unterricht besuchen.

 

ART. 2

 

Die Pausenfläche umfasst:

die Schulräume, den Schulhof bis zur Treppe und bis zum Schulzaun, der den Schulhof eingrenzt. Die Schüler dürfen sich nur innerhalb des Schulhofes aufhalten. Um Unfälle zu vermeiden, ist es untersagt, auf dem angrenzenden Gehsteig zu verweilen.

Die Schüler müssen die beweglichen und unbeweglichen Sachen der Schule schonen, den Lärm einschränken und die Schule und den Schulhof sauber halten.

Sie sind zu Schadenersatzzahlungen verpflichtet, wenn sie schuldhaft oder vorsätzlich Schäden an beweglichen oder unbeweglichen Sachen verursachen. Weiters muss Schadenersatz für angerichtete Schäden an Sachen anderer Schüler oder des Schulpersonals gezahlt werden.

Leihbücher und Medien

Leihbücher sowie Bücher und/oder Medien der Bibliothek sind pfleglich zu behandeln und im Falle von Verlust oder Beschädigung zu ersetzen.

 

ART. 3

 

Abwesenheiten:

Die Anwesenheit der Schüler während des Unterrichtes und während der außerschulischen Veranstaltungen ist verpflichtend.

Muss der Schüler/die Schülerin die Schule aus Gesundheitsgründen vor Unterrichtsende verlassen, so wird dies von Seiten des Direktors oder des hierfür beauftragten Lehrers genehmigt. Die Eltern müssen verständigt werden und den Schüler/die Schülerin von der Schule abholen. In jedem anderen Fall ist bei einer Notwendigkeit die Schule frühzeitig zu verlassen ein entsprechendes Formblatt auszufüllen, von den Eltern unterschreiben zu lassen und  mindestens einen Tag vorher im Sekretariat abzugeben.

Grundsätzlich teilt der Schüler/ die Schülerin dem Direktor oder der dazu beauftragten Lehrperson jegliche geplante  Abwesenheit mit.

Die Entschuldigungen bei nicht geplanten Abwesenheiten müs-sen, in der Regel, am selben Tag, an dem der Schüler/die Schülerin wieder zum Unterricht erscheint, vom Direktor oder seinem Stellvertreter unterschrieben werden. Falls der Schüler/die Schülerin die Abwesenheit nicht innerhalb von drei Tagen entschuldigt, gilt diese als unentschuldigt. Zwei unentschuldigte Abwesenheiten haben eine Eintragung ins Klassenbuch zur Folge.

 

ART. 4

 

Die Abhaltung von Klassen- und Schulversammlungen müssen beim Direktor und den betroffenen Lehrern schriftlich wenigstens 3 Tage vorher beantragt werden, wobei der Lehrer, dessen Unterrichtsstunde für die Versammlung verwendet wird, den Antrag mit Unterschrift genehmigen muss. Der Antrag muss die genaue Tagesordnung und die bean-tragten Stunden (maximal zwei) beinhalten.

Innerhalb einer Woche ist beim Direktor das mit dem Computer verfasste Protokoll der Klassen- bzw. Schulversammlung abzugeben.

Der Gebrauch aller elektronischen Geräte (Handy, MP3-Player,…) ist in der Schule untersagt. Sollte ein Schüler/eine Schülerin trotzdem in der Schule ein solches Gerät gebrauchen, wird es ihm/ihr abgenommen und in die Direktion gebracht. Einzig und allein die Eltern können es wieder abholen.

Alle Studenten/Studentinnen bekommen, sofern sie es wünschen, ein Schließfach zugewiesen. Während der Schulstunden ist es untersagt Sachen aus dem Schließfach zu holen. Die Schließfachordnung ist strikt einzuhalten.

Verwahrung und Verlust von Wertsachen

Wertsachen und/oder größere Geldbeträge sollten nicht in die Schule mitgebracht werden. Die Schulverwaltung übernimmt hierfür keinerlei Haftung.

 

 

Der Ausspeisungsdienst wird von der Gemeinde St. Ulrich organisiert und man muss vor Schulbeginn darum ansuchen.

Alle Berechtigten müssen für jedes Essen am Tag der Ausspeisung in der Zeit von 7.30 Uhr bis 7.40 Uhr bei den Schuldienern einen Bon abholen. Nur die Sportler, die am selben Tag Training haben, können schon am Tag davor den Bon abholen.

 

Das Fahren mit dem Aufzug ist verboten.

 

Rauch- und Alkoholverbot

 

Im gesamten Schulgebäude gilt striktes Rauchverbot. Verboten ist außerdem der Gebrauch und/oder die Weitergabe alkoholischer Getränke und Drogen aller Art. Untersagt ist ferner das Mitbringen von Waffen oder gefährdenden Gegenständen. Im Übrigen gelten die strafrechtlichen Bestimmungen.

 

ART. 5

 

Bei Nichteinhaltung dieser Regelung sind folgende Disziplinarmaßnahmen vorgesehen:

Die schwerwiegenden Nichtbeachtungen werden im Klassenregister notiert. Alle im Register festgehaltenen Eintragungen werden den Eltern schriftlich mitgeteilt.

Bei der 2. Eintragung erhält der Schüler seitens des Klassenrates (nur Lehrer) eine Note weniger in Betragen.

Die anderen Disziplinarmaß-nahmen sind dem Lgs. D. 16.04.1994 – 257 zu entnehmen. In jedem Fall muss die Disziplinarmaßnahme eine pädagogische Funktion haben.

 

ART.6

Mitteilung über die gefährdete Versetzung

Nach Einsichtnahme in die Schüler- und Schülerinnencharta, welche im Art. 3, Abs. 9, folgendes sagt: „Der/Die Schüler/in und die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten haben das Recht auf eine klare Information über die erzielten Lernfortschritte und allgemein über den Schulerfolg. Sie dürfen in die Prüfungsarbeiten und in den/die Schüler/in betreffenden Teil des Registers Einsicht nehmen. Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten werden über die Lernfortschritte des/der Schülers/Schülerin durch Elternsprechtage und individuelle Sprechstunden regelmäßig informiert. Die interne Schulordnung legt fest, wie und wann der/die Schüler/in und seine/ihre Eltern in der Zeit zwischen der Bewertung am Ende des ersten Semesters und der Mitteilung Anfang Mai über die gefährdete Versetzung über die auffallend geringe Leistung und Mitarbeit informiert werden sollen. Sollte die Versetzung des/der Schü-lers/Schülerin gefährdet sein, erfolgt eine diesbezügliche Mitteilung spätestens Anfang Mai.“

Dies vorausgesetzt legt der Schulrat folgendes fest:

 

Die Mitteilung über die gefährdete Versetzung, über die auffallend geringe Leistung und Mitarbeit erfolgt in mündlicher Art und Weise anlässlich der allgemeinen Sprechstunde in der zweiten Hälfte des zweiten Halbjahres und während der persönlichen wöchentlichen Sprechstunden sowie Ende April/Anfang Mai in schriftlicher Form, welche auf ordentlichem Wege mit der Post zugeschickt wird. In diesem Fall ist der/die Schüler/Schülerin verpflichtet den von mindestens einem Elternteil/Erziehungsberechtigten zu unterzeichnenden Abschnitt abzutrennen und unterschrieben innerhalb einer Woche im Sekretariat abzugeben.

 

ART. 7

 

Schlussbestimmung

 

Die Bestimmungen der Schüler- und Schülerinnencharta sowie die mit Beschluss des Schulrates genehmigten Bestimmungen zur Anwendung derselben auf Schulebene bilden einen integrierenden Bestandteil der gegenständlichen internen Schulordnung.

 

 ART. 8

 

DISZIPLINARORDNUNG

 

PRÄMISSEN

Das Verhaltensbild aus der Schülercharta

Korrekt im Sinne der Schülercharta verhält sich der Schüler/die Schülerin, der/die:

  • Achtung vor sich selbst hat und respektvoll die Persönlichkeit anderer anerkennt;
  • das Schulgebäude und die Einrichtung – im Sinne eines gemeinsamen Eigentums – wie persönliches Gut schont;
  • mit den Mitgliedern der Schulgemeinschaft in der Schule und bei den schul-begleitenden Veranstaltungen aktiv zusammenarbeitet;
  • die Lehrpersonen, den Direktor, das Verwaltungspersonal und das andere nicht unterrichtende Personal in der Ausübung der beruflichen Aufgaben und Pflichten respektiert;
  • sich an die organisatorischen Vorschriften und die Sicherheitsbestimmungen hält;
  • regelmäßig und pünktlich den Unterricht und die schulischen Veranstaltungen besucht und mit Einsatz lernt;
  • sich den Prüfungen und Bewertungen stellt;
  • sich nicht ohne Erlaubnis vom Schulgelände entfernt;
  • Abwesenheiten mit stichhaltiger Begründung rechtfertigt;
  • die persönliche Meinung in angemessener Form äußert;
  • sich demokratisch am Schulleben beteiligt;
  • die schulischen Gesetze und Verordnungen sowie die Entscheidungen der Schul-gremien beachtet. (Die Nennung der Punkte folgt dem Text der Charta)

 

    1. Definitionen (Verhaltensweisen, die als Disziplinarverstöße gelten)
    2. Verhaltensweisen gelten im Sinne der Grundsätze der Schülercharta als Disziplinarverstöße:
    3. wenn sie die für die Qualität der Dienstleistung nötige Ordnung stören. Als für die Qualität der Dienstleistung nötige Ordnung gelten die Einhaltung der Schulordnung und darüber hinaus alle Verhaltensweisen, die den ungestörten Ablauf des Schulbetriebes gewährleisten und eine unbeschwerte Entfaltung des Gemeinschaftslebens erlauben;
    4. wenn sie das Prinzip der Achtung der Person und der Umwelt verletzen. Darunter fallen Verletzungen ethischer Werthaltungen sowie demokratischer und juridischer Grundsätze, die für die individuelle Position und für das soziale Miteinander von tragender Bedeutung sind. (Im Extremfall Straftaten, die eine Gefahr für die Unversehrtheit von Personen darstellen.);
    5. wenn sie Ausdruck mangelnder oder verweigerter Mitarbeit sind. Mitarbeit als Grundhaltung und Ausdruck der Lernbereitschaft liegt im Bereich der persönlichen Entscheidung für die Schule, für die Ausbildung. Durch die Einschreibung trifft der Schüler mit der Schule eine Bildungsvereinbarung und verpflichtet sich zur Mitarbeit und zu regelmäßigem und pünktlichem Schulbetrieb, was eine Voraussetzung dafür ist, dass die Schule ihrer Aufgabe nachkommen kann. Wenn der Schüler offensichtlich und wiederholt diese Pflichten verletzt, d.h. getroffene Vereinba-rungen einseitig bricht und eingegangene Verpflichtungen nicht erfüllt, zieht dieses Verhalten disziplinarische Maßnahmen nach sich.

 

 

DISZIPLINARMASSNAHMEN

 

Grundsätze der Schülercharta

„Die Disziplinarmaßnahmen haben einen erzieherischen Wert und zielen darauf ab, das Verantwortungsbewusstsein zu stärken; sie sollen zum korrekten Verhalten innerhalb der Schulgemeinschaft zurückführen.“ (Art. 5, Abs. 2)

„Die Verantwortung für Disziplinarverstöße ist immer persönlich.” (Art. 5, Abs. 3)

“Disziplinarmaßnahmen sind immer zeitlich begrenzt, stehen in ausgewogenem Verhältnis zum Verstoß und sind möglichst dem Prinzip der Wiedergutmachung verpflichtet. Sie berücksichtigen die persönliche Lage des Schülers. Der Schüler erhält immer die Möglichkeit, sie in Tätigkeiten für die Schulgemeinschaft umzuwidmen.“ (Art. 5, Abs. 7)

“Außer dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit und der Möglichkeit der Wiedergutmachung soll gelten, dass Ermahnung vor Strafe ergeht und Wiederholung als erschwerender Umstand anzusehen ist.

 

 

 

Sanktionen (Formen der Disziplinarmaß-nahmen)

Zuständigkeiten

1.     Verweis

Lehrer/Direktor

2.     Eintragung ins Klassenbuch

Lehrer/Direktor

3.     Ausschluss vom Unterricht bis zu 15 Tagen

Klassenrat

4.     Disziplinarmaßnahmen mit Wiedergutmach-ungscharakter

Lehrer/Klassenrat

 

Disziplinarmaßnahmen zählen zu den Beurteilungselementen, die der Klassenrat bei der Bewertung des Betragens berücksichtigt.

 

Verfahren im Falle von Disziplinarmaßnahmen

Anhörung der Rechtfertigungsgründe des Schülers/der Schülerin

Verhängung der Disziplinarmaßnahme

Wiedergutmachungsauftrag an den Schüler/die Schülerin oder Wiedergutmachungsangebot des Schülers/der Schülerin

Schriftliche Mitteilung an den Schüler/die Schülerin über die Verhängung einer Disziplinarmaßnahme mit Ausschluss vom Unterricht

Schriftliche Mitteilung an die Eltern/Erziehungsberechtigten über die Verhängung einer Disziplinarmaßnahme mit Ausschluss vom Unterricht.

Für das Wiedergutmachungs-angebot des Schülers/der Schülerin gilt, wie für die Disziplinarmaßnahmen selbst, der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Ausschlüsse werden im Zeugnis vermerkt.

 

Rekursweg

Bei Disziplinarmaßnahmen ohne Ausschluss von der Schule an die schulinterne Schlichtungskommission

 

Art.9

Genehmigung

 

Das vorliegende Schulprogramm ist vom Schulrat am 24.11.2014 mit dem Beschluss Nummer 10 genehmigt worden.

Die interne Schulordnung, welche die Disziplinarbestimmung enthält, ist wesentlicher Bestandteil dieses Schulprogrammes.

 

 

 



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